Impressum  |  

Sie sind hier: 

>> Klassenfotos vor 1960  >> Jahrgang 1934 

Jahrgang 1934

1. Knabenklasse der 50. Volksschule April 1934

Lehrer: Herr Richter, Schüler: vorn linke Reihe 2. Bank links: Horst Schröder, tödlich verunglückt als Volkspolizist, 4. Reihe rechts: Thierfelder, Antonienstr. Mittlere Reihe 2. Bank rechts: Plesse 4. Reihe links: Moritz, rechts m. Brille: Bunte, rechte Reihe vorn rechts: Hans Fischer Klarastr. 2. Reihe rechts: Siegfried Büttner, Klingenstr. 29? 4. Reihe links: Manfred Stephan, Klarastr. rechts hinten: Georg Täsch

 

Schulanfang im April 1934 - Renate und Gerhard Bunte

Aus Email von Gerhard Bunte

Zitat: "Liebe ehemalige Mitschüler, das war eine Überraschung als ich eben einen Anruf aus Leipzig bekam! Ganz kurz meine Schulerlebnisse. 1934 kam ich mit 6 Jahren in die 50. Ich wohnte damals in der Klingenstrasse 36 bei meinen Großeltern Wilhelm Urban, Prokurist der Firma Gebr. Brehmer, Plagwitz. In der Klasse wurde ich sofort von dem alten Lehrer, Herrn Wagner gefragt, ob ich der Sohn von Käthe Urban sei? Als ich das bejahte, bekam er einen Riesenschreck, da meine Mutter die frechste Schülerin war, die er je hatte. Meine Klassenkameraden, mit denen ich bis zum Abitur 1947 an der Wundt-Schule in Schleußig, Oeserstrasse zusammen war, mit verständlichen kriegsbedingten Unterbrechungen waren Manfred Uhlig, Gießerstrasse und Manfred Stephan, Klarastrasse. Manfred ist ja heute noch aktiv! Wir Beide ahmten damals die bekannten Schauspieler Hans Moser (Uhlig) und Theo Lingen (ich) gern nach. Wir drei waren vom 5.1.1944 bis Anfang Januar 1945 auch zusammen Luftwaffenhelfer der schweren Heimatflakbatterie 260/IV am Rothenburger Erker und haben bei zahlreichen Veranstaltungen innerhalb der Batterie mitgewirkt. Manfred Uhlig als Schlagzeuger der Kapelle und ich als Schauspieler. Weihnachten 1944 in einem Stück von Heinz Steguweit mit dem Titel: Gefreiter Petermann sucht den Frieden. Ich bin allerdings kein Schauspieler geworden, obwohl man mir das prophezeite, sondern Abteilungsleiter bei der Deutschen Bundesbank in Filialen in Nordrhein-Westfalen. Da ich in Leipzig nicht studieren konnte, mein Vater war selbstständiger Kaufmann, sollte ich nach Aue ins Uranbergwerk nach dem Abitur. Da habe ich es vorgezogen, nach Westfalen zu meinen anderen Großeltern zu ziehen, wo ich als Lehrling bei der Deutschen Bank anfing. Nach Leipzig bin ich nach einem Auftritt bei Rudi Carrell 1974 wieder oft gefahren, weil ich dadurch wieder Kontakt zu meinen Co-Abiturienten bekam. Ein Klassenbild von 1934 habe ich auch, mit dem Klassenlehrer Herrn Richter, der Anfang des Krieges nach Hamburg versetzt wurde als Konrektor. Das war das, was mir auf die Schnelle einfiel. Ein weiterer Mitschüler aus 1933 ist Lothar Simon, damals auch Klarastrasse. Herzliche Grüße Gerhard Bunte“ 03.2008

Aus LVZ vom 30.03.2005

Zum Artikel "Mit der weißen Fahne in der Hand" von Gerhard Bunte als pdf Datei - Klick hier [188 KB]

 

Email an Gerhard Bunte (Klick auf's Logo)