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Ehemalige Schüler und Darsteller

 

Einige ehemalige Schüler unserer 50. Schule am Adler, aber auch Darsteller vom Kindertheater wurden später Schauspieler

 


Albert Garbe

Albert Garbe wurde Ostern 1911 in unsere Schule eingeschult.
(* 25. Mai 1904 in Leipzig; † 1. Februar 1975 in Berlin) war ein deutscher Schauspieler. Der gelernte Bankangestellte gab nach einer kurzen Ausbildung sein Debüt als Schauspieler 1926 an den Städtischen Bühnen Leipzig als Kapellmeister in der Posse Kyritz−Pyritz. Er spielte zahlreiche Rollen vom schlanken Bleichenwang in Was ihr wollt bis zum massigen Tobias Rülp in demselben Stück. Weitere Rollen waren unter anderem Caliban in Der Sturm und der Kanonenkönig in George Bernard Shaws Major Barbara. Trotz Angeboten von Heinz Hilpert und Gustaf Gründgens aus Berlin blieb Garbe 25 Jahre lang in Leipzig.

 

Foto: DEFA Mazurka der Liebe (1957)

Erst 1951 wechselte er zum Ensemble des Theaters am Schiffbauerdamm, mit dem er später auch an der Volksbühne auftrat. Er spielte nun unter anderem den Maurerpolier John in Die Ratten, Thisbe in Ein Sommernachtstraum, Striese in Der Raub der Sabinerinnen und Puntila in Herr Puntila und sein Knecht Matti. Der vierschrötig wirkende Garbe wurde ab 1950 von der DEFA beim Film eingesetzt, wo er vorwiegend kraftvolle, proletarische Naturen darstellte. In Der Teufelskreis verkörperte er den SA-Stabschef Ernst Röhm. Er war mit der Schauspielerin Ilse Kuklinski verheiratet. (aus Wikipedia)

 


Manfred Uhlig

geb. am 02.09.1927 wurde 1934 eingeschult.

Zitat aus Wikipedia: Uhligs auffälligstes Kennzeichen ist sein sächsischer Dialekt. Seine Karriere begann er 1956 am Kabarett Leipziger Pfeffermühle, wo er gemeinsam mit Helga Hahnemann, Ellen Tiedtke und Edgar Külow auftrat. Er moderierte ab 1965 24 Jahre lang bei Radio DDR I gemeinsam mit Günter Hansel 289 Folgen der Sendung Alte Liebe rostet nicht, die damit zu den langlebigsten deutschen Rundfunksendungen gehörte. Im Fernsehen der DDR trat er als Satiriker unter anderem in Da lacht der Bär und Da liegt Musike drin auf. Er moderierte zudem gemeinsam mit Horst Köbbert und Lutz Stückrath als kabarettistisches Trio Die drei Dialektiker 28 Folgen der Samstagsabend-Show Ein Kessel Buntes.

 


Eberhard Esche

geb. 25.10.1933 in Leipzig wurde 1940 eingeschult und verstarb am 15.05.2006 in Berlin. Während seiner Schulzeit wohnte er gegenüber unserer Schule ... in der Zschocherschen Straße 97.

Zitat aus Wikipedia: Esche studierte 1952 bis 1955 an der Theaterhochschule Leipzig. Nach Engagements in Meiningen, Erfurt und Karl-Marx-Stadt kam er 1961 zum Deutschen Theater, wo er seitdem, mit einer Unterbrechung von 1969 bis 1971, im Engagement war, bis 1999 fest angestellt, danach als Gast. Neben seiner Arbeit am Theater trat er auch mit Vortragsabenden auf (u.a. Heinrich Heines „Deutschland. Ein Wintermärchen“, Goethes „Reineke Fuchs“) und wirkte in Filmen der DEFA mit. Esche war in zweiter Ehe mit der Schauspielerin und Regisseurin Cox Habbema verheiratet, beide in Hauptrollen in „Wie heiratet man einen König?“ zu sehen. Seine Tochter aus erster Ehe ist die Schauspielerin Esther Esche (* 13. März 1965); zu sehen in „Klemperer“. Im besten Sinne volkstümlich wurde in der DDR seine Interpretation von Sergei Wladimirowitsch Michalkows Geschichte „Der Hase im Rausch“, mit der er 1964 in der Kongresshalle am Alexanderplatz in Berlin in der Kulturveranstaltung Lyrik – Jazz – Prosa auftrat. Dieses Gedicht nimmt die Anpassung des Menschen in der Öffentlichkeit und seine gleichzeitige Aufmüpfigkeit im Privaten aufs Korn. Das charakteristische Timbre seiner Stimme machte ihn zu einem der gefragtesten und beliebtesten Sprecher und Rezitatoren. Kongenial war er als Heine-Interpret. Er ist Träger des „Eduard von Winterstein Ringes“ des Deutschen Theaters Berlin. Eberhard Esche war mit dem Dichter Peter Hacks sehr eng befreundet. Diese Freundschaft war für beide fruchtbar. So widmete der Dichter Eberhard Esche das Gedicht „Esches Mauer“. Esche starb im Alter von 72 Jahren am 15. Mai 2006 in einem Berliner Krankenhaus an einem Krebsleiden und wurde auf dem Französischen Friedhof beerdigt. Er hinterlässt - neben seiner bereits erwachsenen Tochter - auch einen jüngeren Sohn, dessen Mutter die Regisseurin/Autorin Annette Reber ist, die am 13. Januar 2008 nach schwerer Krankheit verstorben ist.

Artikel aus LVZ vom 29.07.2008 und Link zu "You Tube"

 


Peter Reinhardt

Peter Reinhardt unterstützt unser Projekt www.50pos.de mit Informationen, Fotos und Dokumenten

Er studierte an der Theaterhochschule "Hanns Otto" in Leipzig und war in festen Engagements in Rostock und Altenburg. Später als Gast in Altenburg und Leipzig. U.a. im Musical " West side Story" am Leipziger Opernhaus. Parallel dazu Dreharbeiten, Hörspiele und freie Projekte, z.B. Kammeroper " Marsyas" und "Sizwe Bansi ist tot". Als Synchronschauspieler arbeitet er seit 1973 und wurde 1980 freischaffend. Am 1.März 2006 gründete er den berufsständischen Interessenverband SynchronSchauspieler e. V. ( IVS ) mit gegenwärtig 300 Mitgliedern.

 


Frank Lienert-Mondanelli

geb. 1955 in Wolfen und besuchte unsere Schule von 1962 bis 1969

Zitat aus Wikipedia: Frank Lienert-Mondanelli (* 1955 in Wolfen; gebürtig Frank Lienert) ist ein deutscher Schauspieler und Regisseur.
Von 1976 bis 1979 studierte er an der Berliner Schauspielschule „Ernst Busch“ dem sich mehrjährige Engagements am Maxim Gorki Theater und Deutschen Theater in Berlin anschlossen. In den Jahren 1987 bis 1992 war er Lehrer an der Berliner Schauspielschule und leitete erste eigene Regieprojekte. Ab 1992 war er erst als freier Regisseur und seit 1998 als Künstlerischer Leiter bei der Neuen Bühne Senftenberg tätig. Anschließend wurde er 2000 Schauspieldirektor am Landestheater Altenburg-Gera. Seit September 2008 arbeitet er als Schauspieler am Theater Heilbronn.

Frank Lienert und Eberhard Esche

Szenen mit Frank Lienert, Eberhard Esche und Katrin Klein
aus "Wallenstein" Deutsches Theater Berlin 1986

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Michael May studierte auch an der Theaterhochschule in Leipzig und wurde Schauspieler. Er ist seit vielen Jahren Nachrichtensprecher beim MDR Info.

Mathias Paarsch gehört zum Ensemble des Chores der "Musikalischen Komödie" in Leipzig.